Unterricht findet in der Natur statt

18 Oktober 2015, 12:00 am
Published in Pressemeldungen

Wipperfürth und Lindlar - 27.04.2015

Biologische Station Oberberg

Unterricht findet in der Natur statt

Ulrike Disselbeck, die Leiterin der Konrad-Adenauer-Hauptschule und André Spans, Mitarbeiter der Biologischen Station (Mitte), bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. (Foto: Schmitz)

Die Wipperfürther Hauptschule arbeitet mit der Biologischen Station Oberberg zusammen. Themen wie Wasserverbrauch- und Qualität, sowie Tiere und deren Lebensräume können im Landschaftshaus praxisnah erarbeitet werden.

Ein ausgestopfter Waldkauz, dazu Mikroskope, Lupen und Lupenbecher. André Spans, Mitarbeiter der Biologischen Station Oberberg (BSO) in Nümbrecht, hat Einiges mitgebracht, um den Schülern und Lehrern der Wipperfürther Konrad-Adenauer-Hauptschule zu zeigen, worum es bei der Arbeit der BSO genau geht.

Der Termin ist an diesem Tag ein ganz besonderer, denn André Spans und Schulleiterin Ulrike Disselbeck unterzeichnen den Kooperationsvertrag zwischen der Hauptschule und der BSO. Die Cafeteria der Schule wurde für diesen Zweck einladend hergerichtet und dekoriert.

Auch viele Schüler sind anwesend, die André Spans interessiert zuhören. Der Vertrag, so Spans, beinhalte die Nutzung des „Landschaftshauses“ der BSO und den Schülertransport dort hin. Die Busfahrten können über den Oberbergischen Kreis mit Hilfe von Fördermitteln der Kultur,-und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln und mit Bussen der Oberbergischen Verkehrsgesellschaft (OVAG) kostenlos angeboten werden.

Lebensräume der Tiere kennenlernen

„Uns liegt viel daran, dass außerschulische Bildungsorte genutzt werden können“, sagt Spans. „Im Landschaftshaus können die Schülergruppen ein buntes Programm an Umweltbildungsprojekten nutzen.“ Themen wie Wasserverbrauch- und Qualität, sowie Tiere und deren Lebensräume können im Landschaftshaus praxisnah erarbeitet werden. Die Naturwissenschaftslehrer der Hauptschule sind begeistert. „Wir können so etwas in der Schule gar nicht realisieren, dabei ist die Praxis das Kernelement der Naturwissenschaften“, freut sich Chemie- und Physiklehrer Michael Neubert. „Die Busfahrten sind da noch das i-Tüpfelchen..“ Dass die Köpfe im Landschaftshaus rauchen, wünscht sich der Lehrer aber nicht. „Wir hoffen ja, dass die Schüler viel Spaß daran haben werden. Dann lernt es sich noch besser.“ (kli)

Copyright © Kölnische Rundschau