Wir stehen unter Strom!

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Fast konnte man meinen, die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a stehen echt unter Strom! So aktiv und wissbegierig sieht man sie nämlich sonst eher selten. Aber bei dem Besuch der Stromwerkstatt im Engelskirchener Industriemuseum warteten auch ganz besondere Attraktionen auf die jungen Besucher.

IMG 3015Nach einer kurzen Begrüßung erklärten die beiden Mitarbeiterinnen der Stromwerkstatt zunächst einmal, was eigentlich Strom ist und demonstrierten die Entstehung von Strom anhand von sich bewegenden Magnetfeldern. Danach hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit sich mit ganz vielfältigen Aspekten rund um das Thema Strom an unterschiedlichsten Stationen auf spielerische Art und Weise zu informieren. Anhand eines Grundrisses konnten sie eine Wohnung mit elektrischen Geräten bestücken und den Verbrauch der Kilowattstunden berechnen. Da machte sich schon bemerkbar, ob man einen Whirlpool im Garten oder doch nur eine kalte Dusche gewählt hatte.

 

 

An einer weiteren Station wurde anhand von Informationskarten Stromerzeugungsstandorte gesucht und lokalisiert. Anschließend konnte man mit diesen Karten noch mit- und gegeneinander spielen.

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Wasser- und Flußläufe wurden an der IMG 3014nächsten Station durch den Bau von Staudämmen verändert und die damit gewonnene Energie durch Wasserkraftwerke bestaunt.

 

 

 

 

IMG 3013Wie sähe ein Ausstieg aus den Kohlekraftwerken aus? Das fragten sich die Teilnehmenden an einer weiteren Station und versuchten, den Energieverbrauch für ganz Deutschland mit alternativen Stromquellen zu sichern.

 

 

 

 

 

 

IMG 3017Den größten Anklang aber fand das Computerspiel "Blackout". Wer besorgt sich die besten Stromvorräte und kann damit bei einem völligen Strom-Blackout so wichtige Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen oder Tankstellen mit Strom versorgen und damit die Menschen in einer Katastrophenlage retten? Der Gewinner wurde jedes Mal lautstark geehrt.

 

Routierend passierten die Teilnehmenden alle Stationen und wem es zwischendurch zu anstrengend wurde, konnte sich auf dem Heimtrainer austoben und mit eigener Kraft Licht erzeugen.

 

 

Zum Abschluss dieser interessanten und abwechslungsreichen Werkstatt führten die Mitarbeiterinnen uns noch unter die Museumsgebäude und zeigten uns die großen Turbinen, die mit Hilfe von Wasserkraft die ehemaligen Spinnmaschinen der Engelskirchener Baumwollspinnerei antrieben.