Sibirisches Wintermärchen

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Sibirisches Wintermärchen

Anfang Januar machten sich 20 Jugendliche aus dem frühlingshaft-warmen Wipperfürth auf den Weg ins sibirisch-kalte Tscheljabinsk zur Partnerschule Nr. 96 in Russland. Der Flug über Moskau nach Tscheljabinsk war für einige Schülerinnen und Schüler der
Konrad-Adenauer-Hauptschule sowie des Sankt Angela Gymnasiums der erste Flug ihres Lebens. In Tscheljabinsk warteten unsere Gastgeber sehnsüchtig auf uns und wir erlebten herrliche Wintertage mit Spitzenwerten von Minus 29 Grad, blauem Himmel und verschneiten Straßen und Wäldern. Gemeinsam arbeiteten russische und deutsche Teilnehmer am Projekt „Gute Noten für unsere Umwelt“. Dafür wurden Schneeproben untersucht und Lieder eingeübt, die thematisch auf unsere Verantwortung für unsere Umwelt hinweisen. Zwischendurch war ausgiebig Zeit zum Schlittschuhlaufen, Bergskifahren oder Bummeln durch die City der sibirischen Metropole.

Am Abschlussabend trugen wir Eltern und Gästen der Schule unsere Projektergebnisse vor. Besonders beeindruckt von unserer Arbeit waren Sebastian Reinhold,  Kultur- und Presseattaché der Deutschen Botschaft und Uta Wullenbäcker, Fachkoordinatorin der Programmlehrer im Südural.  Auch der Bürgermeister des Stadtbezirks, Herr Petrow, empfing uns herzlich und beantwortete gerne unsere Fragen. Deutlich wurde: Auch nach über 20 Jahren hat die Partnerschulbegegnung der drei beteiligten Schulen nichts an Aktualität und Beliebtheit verloren.

Leider verging die Zeit viel zu schnell. Der Abschied wurde uns allerdings mit einem beeindruckenden Tag in Russlands Hauptstadt Moskau versüßt. Nach einer Stadtrundfahrt erkundeten wir zu Fuß den Roten Platz und das Kreml-Gelände, konnten im Kaufhaus Gum shoppen und hatten von den Sperlingsbergen aus einen fantastischen Blick über das noch weihnachtlich illuminierte Moskau. Abends erlebten wir eine Vorführung im russischen Staatszirkus – Akrobatik und Tanz auf höchstem Niveau.

Diese Tage bleiben für uns ein unvergessliches Erlebnis! Wir freuen uns jetzt schon auf den Gegenbesuch unserer russischen Freunde im Frühjahr 2017 und bedanken uns bei der Stiftung Deutsch-Russischer-Jugendaustausch für alle finanzielle Unterstützung dieser Begegnungen.

Christine Ahlhaus / Koordinatorin Schüleraustausch der KAH

 teilnehmer

Die deutschen Teilnehmer mit dem Bürgermeister Herrn Petrow

Schueleraustausch2016

Pause während der Projektarbeit